Gerne stellen wir Ihnen an dieser Stelle zwei Anlagemöglichkeiten vor, die unsere Selektionskriterien für ein diversifiziertes Wertschriftenportfolio erfüllen.
SFS zählt zu den Unternehmen, die der breiten Öffentlichkeit kaum ein Begriff sind, obwohl ihre Produkte allgegenwärtig erscheinen – verbaut in Fahrzeugen, Fassaden, Smartphones und medizinischen Instrumenten. Das Ostschweizer Unternehmen entstand 1928 als Eisenwarenhandlung und hat sich in einen weltweit führenden Anbieter von Befestigungssystemen und Präzisionskomponenten entwickelt. Das Spektrum reicht dabei von Präzisionsteilen für Bremssysteme und Smartwatches bis zu Schrauben für die Bauindustrie und Implantaten für die Medizinaltechnik. Basistechnologie im Fertigungsverfahren ist die sogenannte Kaltmassivumformung von Metallen.
2021 gab SFS die grösste Akquisition der Firmengeschichte bekannt, die den Charakter des Unternehmens massgeblich veränderte. Durch die Übernahme der Hoffmann SE, eines führenden internationalen Systempartners für Qualitätswerkzeuge, stieg der Umsatz schlagartig von 1.9 auf knapp 3 Milliarden CHF und die Belegschaft wuchs um 30 Prozent.
Bilanzreparatur aus eigener Kraft
either verbindet SFS Fertigungskompetenz mit einem grossen, jedoch tiefmargigen Handelsgeschäft. Die Übernahme hinterliess deutliche Spuren in der Bilanz: Aus einer Netto-Cash-Position wurden Schulden in der Höhe von 600 Millionen CHF. Diese hat SFS dank der starken Cashflows aus eigener Kraft und ohne Dividendenkürzungen deutlich abgebaut und verfügt damit wieder über die gewohnt solide Bilanz.
Uns gefällt das vielseitige Produktportfolio, das die Abhängigkeit von den Konjunkturzyklen einzelner Branchen verringert. Gerade in Nischenmärkten ist SFS mit dem margenstarken Präzisionsgeschäft sehr gut positioniert. Trotz anhaltender Unsicherheiten in der Weltwirtschaft erachten wir SFS deshalb als attraktiven und anpassungsfähigen Portfoliobestandteil.
Mit über 10 Mio. verkauften Fahrzeugen pro Jahr besetzt Toyota nach wie vor den ersten Platz als absatzstärkster Autobauer. Neben der Hauptmarke komplettieren Lexus (Premium- und Luxusautos), Daihatsu (Kleinstwagen) sowie die Nutzfahrzeugmarke Hino (Lastwagen und Busse) das Sortiment. In einer Branche, die sich wie kaum eine andere im Umbruch befindet, nimmt Toyota als Pionier der Hybridtechnologie eine Sonderstellung ein. Das Unternehmen verfolgt eine globale «Multi Path»-Strategie und entwickelt neben dem wichtigsten Standbein der Hybridantriebe auch neue, hocheffiziente Verbrennungsmotoren. Reine Elektrofahrzeuge runden das Angebot ab. Obwohl Toyota die Sparte der vollelektrischen Autos langsamer aufbaut als die Konkurrenz, spricht die mehrfach unter Beweis gestellte Innovationskraft für eine weiterhin starke Wettbewerbsposition. Toyota ist für seine schlanken Produktionsmethoden mit den kontinuierlichen Verbesserungen (Kaizen) bekannt und geniesst einen ausgezeichneten Ruf bezüglich Qualität und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge. Mit dem Entscheid, weiterhin Fahrzeuge mit verschiedenen Antrieben zu bauen, sichert sich Toyota auch Absatzmärkte in weniger elektrifizierten Ländern. Uns gefällt ausserdem die äusserst solide Bilanz, die sich durch eine hohe verfügbare Liquidität und eine geringe Verschuldung auszeichnet. Das Unternehmen bietet finanzielle Stabilität und zahlt attraktive Dividenden. Die im Konkurrenzvergleich etwas höhere Bewertung widerspiegelt die starke Wettbewerbsposition; mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter 10 ist sie dennoch attraktiv.
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